Projekte & Aktivitäten

 

Die Leitfrage des Dialogs "Unternehmen :wachsen" lautet: Wie können Unternehmen stark und nachhaltig wachsen? Ziel ist es, gute Erfahrungen von Unternehmen zu Impulsen für andere Unternehmen werden zu lassen. Gemeinsame Projekte und Aktivitäten sollen angeregt und auf den Weg gebracht werden. Daher finden Sie hier Beispiele für erfolgreich umgesetzte Projekte. Außerdem stellen wir Vorschläge für Projekte und Aktivitäten, die wir im Rahmen des Dialogs erhalten haben, vor.

Kennen Sie ein besonders erfolgreiches Projekt oder möchten gerne eine gemeinsame Aktivität vorschlagen? Wir freuen uns, wenn sie uns diese Projekte und Aktivitäten an info@dialog-unternehmen-wachsen.de senden.

Auf dieser Seite finden Sie eine erste Auswertung der eingereichten Vorschläge.

Vorschläge für gemeinsame Projekte und Aktvitäten

Stark wachsende Unternehmen zeigen, wie es geht

  • Dem Unternehmenswachstum durch die „geteilte Fabrik“ eine Chance geben
    In der geteilten Fabrik haben KMU die Möglichkeit, Produktionsanlagen gemeinsam zu nutzen. So können Ressourcen gebündelt und der Größennachteil, der sich aus der kleinteilige Wirtschaftsstruktur in den neuen Ländern ergibt, ausgeglichen werde.
  • Digitale kooperative Wertschöpfungsplattformen für KMU
    Mit Hilfe digitaler kooperativer Wertschöpfungsplattformen bekommen Unternehmen die Möglichkeit, Teile ihrer Wertschöpfungsprozesse mit den Wertschöpfungsprozessen anderer Unternehmen zu verknüpfen. Kann beispielsweise ein kleineres Unternehmen aufgrund Knappheit an Ressourcen oder fehlendem Know-how ein bestimmtes Projekt nicht alleine umsetzen, so besteht die Möglichkeit der Kooperation über digitale Plattformen.
  • Arbeitsgruppen zu den Möglichkeiten, Wachstumsprozesse in neuen Themenfeldern anzustoßen, einrichten
    Damit Unternehmen aus Ostdeutschland zu Leitanbietern in neuen Märkten werden können, müssen frühzeitig Chancen ausgelotet werden. Es wird angeregt, dass zu einzelnen Themen Arbeitsgruppen gebildet werden.
  • Ergebnisse (geförderter) FuEuI Projekte besser nutzen - Open Innovation Modelle großer Unternehmen 
    Open Innovation Modelle großer Unternehmen stellen einen möglichen Weg dar, um Ergebnisse von FuEuI-Projekten (schneller) in den Markt zu bringen. Vielfach sind diese Wege aber nicht hinreichend transparent oder bekannt. Eine gezielte Transparenzkampagne könnte helfen.
  • Große Unternehmen als Partner für Demonstrationsvorhaben gewinnen
    Dieser Vorschlag schließt sich an den vorherigen an: Gerade kleine und mittlere Unternehmen tun sich oft schwer, Ergebnisse erfolgreicher Entwicklungsvorhaben in den Markt zu bringen. Hierbei könnten große Unternehmen als Partner helfen, etwa bei Demonstrationsvorhaben. Hierbei könnte ein systematischer Aufbau von Kontakten zu interessierten großen Unternehmen hilfreich sein. 
  • Ausgründungen aus Unternehmen anregen
    Unternehmen können selbst zur Entwicklung eines attraktiven Umfelds ("Innovationsökosystems") beitragen, indem sie Gründungsaktivitäten aus ihrem Unternehmen heraus unterstützen. Ob dieser Gedanke auch für Ostdeutschland trägt und wie Unternehmen ggf. für entsprechende Programme gewonnen werden können, sollte im Laufe des Dialogs "Unternehmen :wachsen" weiter diskutiert werden.
  • Systematischer Suchprozess zur Erschließung von Potenzialen der Branchen und Regionen übergreifenden Kooperation
    Beispiele belegen: in der Branchen und Regionen übergreifenden Zusammenarbeit liegt ein großes Potenzial. Eine Chance für unternehmerisches Wachstum besteht darin, diese Potenziale systematisch zu identifizieren und zu heben. Denkbar sind Wettbewerbe, Studien, Strategiekreise oder Innovationsplattformen - oder eine Kombination daraus. Was gibt es schon? Wie könnte das, was es schon gibt, noch besser genutzt werden? Welche neuen Ansätze wären denkbar?
  • Förderprogramme systematischer auf ihre Wirkungen hin evaluieren
    Mittlerweile stehen eine Reihe von Methoden zur Verfügen, mit Hilfe derer die tatsächliche Wirkung eines Förderprogramms geschätzt werden kann. Diese Methoden können die Frage beantworten "Was wäre passiert, wenn es die Fördermaßnahme nicht gegeben hätte" und vergleichen dabei gefördere und nicht geförderte Unternehmen. Damit die Methoden angewandt werden können, ist es hilfreich, diese bei der Auflage eines Programms gleich "mitzudenken".

Vom regionalen Cluster zur "offenen Region"

  • Ein gemeinsames Instrument für die Cluster-Zusammenarbeit nutzen
    Eine Gruppe von drei Clustern hat ein Instrument für die webbasierte cross-sektorale und internationale Zusammenarbeit entwickelt. Weitere Nutzer sind eingeladen, sich zu beteiligen.
  • Austausch über nachhaltige Finanzierungsmodelle von Clustern und Netzwerken
    Cluster und Netzwerke stehen vielfach vor der Frage, wiie sie eine nachhaltige Finanzierung - mit privaten und ggf. auch öffentlichen Mitteln - sicher stellen können. Oftmals sind mögliche Lösungen außerhalb einer Branche oder einer Region kaum bekannt. Ein Branchen und Regionen übergreifender Austausch könnte Abhilfe schaffen.
  • Ein Technologietransfer-Ökosystem aufbauen
    Die  Konzeption und Umsetzung neuer Ansätze bedarf der Bündelung von Transferakteuren, um zentrale Impulsgeber des Ökosystems von bahnbrechenden, strategischen Ansätzen zu überzeugen. Dies kann nur mittels Aktivitäten gelingen, die auf der Identifikation progressiver Instrumente basieren und auf die Einbindung, Vernetzung und das angestrebte, gemeinsame Engagement der Transferakteure ausgerichtet sind.
  • Auf- und Ausbau grenzüberschreitender Cluster
    Angeregt wird ein systematischer Austausch darüber, wie grenzüberschreitende Cluster "funktionieren" und welche Maßnahmen und Aktivitäten kleinen und mittleren Unternehmen tatsächlich bei der Internationalisierung helfen.

Managementherausforderungen aktiv angehen

  • Ins Gespräch mit Gazellenunternehmen kommen
    Als "Gazellenunternehmen" werden schnell wachsende junge Unternehmen bezeichnet. Wachstum ist bei ihnen in der Regel bereits im Geschäftsmodell angelegt. Im Gespräch mit "Gazellenunternehmen" sollen neue Wachstumsperspektiven ausgelotet werden.
  • Perspektivwechsel: Gemeinsam mit Partnern regionale Wachstumsmärkte erschließen
    Oftmals liegen Wachstumsmärkte "vor der Haustüre", etwa im Bereich Gebäudetechnik und/oder Energieversorgung. Die Erschließung dieser Märkte ist oftmals auch für kleinere Unternehmen möglich, wenn sie sich mit anderen Unternehmen zusammen schließen. Dies erfordert jedoch vielfach einen Perspektivwechsel des Unternehmers. Hierbei könnte ein Austausch mit Unternehmen, die einen solchen Perspektivwechsel bereits vorgenommen haben, helfen.
  • Auch über Misserfolge sprechen
    Neue Gesprächsformate machen den Misserfolg zum Thema - um zu lernen und um das unternehmerische Scheitern gesellschaftlich und persönlich zu entstigmatisieren.

Internationalisierung nicht dem Zufall überlassen

  • Gemeinsames Service Center an internationalen Innovationsstandorten 
    Verringerung der Kosten der internationalen Markterschließung durch einen von mehreren KMU genutzten "Brückenkopf" im Ausland.
  • Referenzanlagen für die Gewinnung internationaler Kunden nutzen
    Die Bewerbung von Referenzanlagen sollte verstärkt bei der Außenwirtschaftsförderung Berücksichtigung finden. Denkbar sind außerdem Schulungen für Akteure aus dem Ausland an diesen Anlagen.
  • IP Task-Force
    Gerade im internationalen Geschäft sind geistige Eigentumsrechte von entscheidender Bedeutung. Um Unternehmen noch besser mit dem System geistigen Eigentums und gewerblicher Schutzrechte vertraut zu machen, wird die Gründung einer IP Task-Force vorgschlagen.
  • Die EUREKA-Initiative für die Internationalisierung nutzen
    EUREKA ist auf der einen Seite etabliert und auf der anderen Seite flexibel. Damit kann es sowohl von Bundesministerien als auch von Akteuren unter der gesamtstaatlichen Ebene (z. B. Ministerien der Bundesländer) genutzt werden, um ohne großen Vorlauf internationale Zusammenarbeit bei Forschungs- und Innovationsprojekten zu fördern, speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen.
  • Die HIGHTECH VENTURE DAYS als Bespiel wie Internationalisierung in Sachsen funktionieren kann
    Eine wichtige Maßnahme ist, die Sichtbarkeit der hiesigen kapitalsuchenden Unternehmen bei nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen und Sachsen als Hub für Hochtechnologie-Start-ups bei Kapitalgebern zu positionieren.

Erfolgreich durchgeführte Aktivitäten

Vom regionalen Cluster zur "offenen Region"

Managementherausforderungen aktiv angehen