BioEconomy Cluster: Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt mit 10-Jahresförderung

Seit 2013 hat sich das BioEconomy Cluster in Sachsen-Anhalt als Standort für die Bioökonomie etabliert. Der BioEconomy e. V. vernetzt die Akteure der Bioökonomie im Land und darüber hinaus. In den nächsten Jahren sollen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen des Spitzenclusters bei eigenen Entwicklungen und Innovationen im Bereich Bioökonomie unterstützt werden. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt (MW) stellt dem BioEconomy Cluster für die weitere Arbeit im Innovationscluster bis 2026 zwei Millionen Euro zur Verfügung. Am 22. Juni 2017 übergab Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, den zwei Millionen Euro GRW-Zuwendungsbescheid bei der Mitgliederversammlung des BioEconomy e. V.: „Es ist uns gelungen, das erste Mal ein Netzwerk als Innovationscluster zu unterstützen. Darauf sind wir sehr stolz. Sachsen-Anhalt möchte damit neue Industrien entwickeln und ansiedeln. Die regionalen Vorteile der vorhandenen Biomasse, wie beispielsweise Holz- oder Agrarreststoffe können wir durch das BioEconomy Cluster bündeln und fokussiert in Anwendungen bringen.”

Die Clustervernetzung stärkt vorhandene Potenziale und die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Akteure, Regionen als auch des Landes Sachsen-Anhalt. Eine Aufgabe des BioEconomy Clusters ist es, bis 2026 eine Datenbank der Akteure in Sachsen-Anhalt aufzubauen, sodass der Zugang zu Know-how und Infrastruktur erleichtert und die Innovationsfähigkeit einzelner beteiligter Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen angeregt wird.

Herr Professor Mathias Zscheile, Vorstandsvorsitzender des BioEconomy e. V. freute sich über die Fortführung der bisherigen fünfjährigen Clusterarbeit. „Als erstes deutschlandweites Innovationscluster wollen wir in Mitteldeutschland ein Zentrum der holzbasierten Bioökonomie entwickeln. Sachsen-Anhalt ist das Land mit der größten Holzverarbeitungsindustrie als auch den ertragsreichsten Böden in Deutschland. Dieses Potenzial werden wir im Cluster nutzen, um Unternehmen anzusiedeln, bestehende Unternehmen beim Wachstum und Innovationsprozess zu unterstützen als auch Start-ups im biobasierten Umfeld aufzubauen.”