Wachstum durch eine gute Geschäftsidee

Was macht binee UG?

binee widmet sich ungelösten Stoffproblemen in der Gesellschaft. Da die Gesellschaft die Sammlung oder Entsorgung von Materialströmen bisher nicht gelöst hat, entwerfen wir Sammelkonzepte und suchen die passenden Partner für den Bau der Folgeprozesskette. Dabei ist uns die Einhaltung der oft vernachlässigten Abfallhierarchie wichtig: Vermeidung ist wichtiger als Wiederverwendung ist wichtiger als Recycling ist wichtiger als Entsorgung.

 

Auf welche Weise ist binee gewachsen?

Unser erster Fokus nach circa zwei Jahren Forschung und Entwicklung ist seit 2017 die Sammlung von Elektrokleingeräten mit der e-binee. 55% oder 200.000 Tonnen Elektroschrott werden jährlich in Deutschland nicht gesammelt. Wir haben inzwischen über 20 Sammelstationen im Handel (u.a. bei IKEA) oder bei großen Arbeitgebern (z.B. bei Porsche Werk Leipzig) installiert und geben die gesammelten Geräte zur Lebenshilfe Dresden, wo zur Wiederverwendung vorbereitet bzw. die ersten Recyclingschritte durchgeführt werden.

Gleichzeitig begann 2017 die Produktentwicklung der medibinee für die Sammlung von Altmedikamenten. 20% der Bürger entsorgen ihre Altmedikamente über die Kanalisation, was die Abwasserunternehmen vor unlösbare Herausforderungen stellt. Wir haben seit Frühjahr 2018 die ersten 15 Sammelstationen bei Apotheken aufgestellt, um Wasserschutz erlebbar zu machen.

Da jede Station mit kleinen Gutscheinen "danke" sagen soll, ist die Akquise von Gutscheinpartnern stetige Aufgabe, mit immer schöneren Gutscheinangeboten.

Welche Strategie steht hinter dem Wachstum?

Wir suchen nach win-win-win-win-Situationen, bei denen wir Bürgern, Umwelt, Handel/Arbeitgebern und Werbepartnern die Welt messbar besser machen können.

Welche Herausforderungen hat die binee UG bewältigt?

Von Idee über Prototypen bis zum ersten Produkt und Service standen zwei Jahre Forschung und Entwicklung im rechtlich sehr komplexen Feld Abfall - das war ein spannender Weg! Wir sind bisher rein nur durch Umsätze, Preisgelder und Förderungen finanziert (danke an alle Kunden und Förderer!) - das hat uns langsamer gemacht, aber auch krisenfester, als wenn wir Investoren genutzt hätten. Gleichzeitig war es mental schon ab und an strapaziös für uns als Gründerteam.

Kommentare (0)

Melden Sie sich auf der Plattform an, um Kommentare abzugeben.