Wachstum, das die Umwelt schont

Interview mit Burkhardt Schröder, Geschäftsführer der MAX Holzbau Unternehmensgruppe, Marienwerder, Landkreis Barnim, Land Brandenburg

Von Anja Luckas am 15.06.2021

Die MAX Holzbau Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Marienwerder fühlt sich nicht nur ihren Kunden verpflichtet, sondern auch der Umwelt. Bei der Planung und Errichtung von Wohn- und Gewerbeobjekten achten Geschäftsführer Burkhardt Schröder und sein 80-köpfiges #teammax deshalb auf einen schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Im Interview erklärt der Firmengründer, was ihn antreibt, vor welchen großen Herausforderungen sein Unternehmen steht und warum es so wichtig ist, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wachstumsprozess zu integrieren.

 

Titelbild

Geschäftsführer der MAX Holzbau Unternehmensgruppe, Burkhardt Schröder. Foto: MAX Holzbau Unternehmensgruppe

 

Was stellt Ihre Firma her, bzw. welche Dienstleistungen bieten Sie an?

MAX Holzbau plant und errichtet individuelle Wohn- und Gewerbeobjekte in Holzbauweise. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude und öffentliche Gebäude wie beispielsweise Kindertagesstätten und Schulerweiterungsbauten. Unsere zwei Produktionsstätten für den Holzbau befinden sich im Landkreis Barnim. Zudem bieten wir über unsere MAX-Technik GmbH & Co. KG auch Planung und Ausführung von Arbeiten in den Gewerken Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro an.

 

Ein Haus von MAX-Bau

MAX Holzbau plant und errichtet individuelle Wohn- und Gewerbeobjekte in Holzbauweise. Foto: MAX Holzbau Unternehmensgruppe

 

Auf welche Weise ist Ihre Firma gewachsen?

Seit der Gründung im Jahr 1995 ist das #teammax stetig gewachsen. Aktuell beschäftigen wird an unseren vier Standorten in Berlin, Marienwerder, Trampe und Chemnitz 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende. Mit der Vereinigung unserer vier GmbH unter dem Dach der Marke MAX Holzbau im Jahr 2020 konnten wir die Zahl nahezu verdoppeln und sind als Familie näher zusammengerückt. Wir sind ein erfahrenes und eingespieltes Team aus Architekten, Energieberatern, Ingenieuren, Handwerksmeistern und Facharbeitern, die Hand in Hand zusammenarbeiten. Das zeigt, das wir nicht stillstehen, sondern uns stetig weiter bewegen.

 

Welche Strategie steckte hinter dem Wachstum?

Die Nachfrage nach ökologischer und nachhaltiger Bauweise hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Diesem Trend mit seinen immer neuen Anforderungen passen wir unsere Planungs- und Produktionskapazitäten stetig an. Denn wir sagen Ja zu neuen Herausforderungen und Wünschen und verstehen jedes Bauprojekt als ganzheitlich geplantes Gesamtprojekt, das den höchsten Ansprüchen unserer Kunden genügt. Abgesehen davon, dass uns Holz als nachhaltiger Rohstoff viele tolle architektonische Möglichkeiten bietet, ist es auch unser Antrieb, Menschen und Umwelt in ein Gleichgewicht zu bringen. Das kann nur gelingen, wenn mit besonderem Bedacht natürliche Materialien verbaut werden und Arbeitsprozesse optimiert werden. Mit unserer regionalen Produktion und den kurzen Transportwegen minimieren wir unsere Emissionen und sind gleichzeitig starker Partner der Region.

 

Die Suche nach geeignetnen Fachkräften bezeichnet Burkhardt Schröder als größte Herausforderung beim Wachstum seines Unternehmens. Foto: MAX Holzbau Unternehmensgruppe

 

Welche Herausforderungen sind durch das bzw. beim Wachstum gemeistert worden?

In erster Linie ist die Suche nach geeigneten Fachkräften eine der großen Herausforderungen für uns. Gleichzeitig ist es notwendig, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf unserem Weg mitzunehmen. Laufende Gespräche helfen dabei, aber auch unser monatlicher Newsletter, der alle Mitarbeiter laufend über Erreichtes und Neues in der Unternehmensgruppe informiert. Zu unseren kontinuierlichen Aufgaben gehören außerdem Teambildung aus neuen und langjährigen Mitarbeitern in möglichst kurzer Zeit sowie die Förderung des Zusammenhalts zwischen jungen und älteren Mitarbeitern. Ebenfalls besonders wichtig war für uns die Digitalisierung aller internen Prozesse. Dies wurde in der Zwischenzeit konsequent und erfolgreich umgesetzt.

 

Ihr Tipp für Unternehmenswachstum in Kürze! 

Plane kurz- und mittelfristig alle notwendigen Maßnahmen und beziehe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Prozesse ein. Stelle keine Mitarbeiter ein, die zwar interessant erscheinen, aber für die es aktuell kein sinnvolles Arbeitsgebiet gibt. Justiere in regelmäßigen Abständen nach, verliere aber nie dein langfristig gestecktes Ziel aus den Augen.

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